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Carolina Herrera, Jean Paul Gaultier, Paco Rabanne, Nina Ricci und Dries Van Noten verbannen Exotenleder – PETA lobt wegweisenden Schritt

London / Stuttgart, 6. Juli 2021 – PETA hat allen Grund zum Feiern: Das Luxusmodeunternehmen Puig hat bestätigt, künftig keine Produkte mehr aus den Häuten von Schlangen, Krokodilen und anderen exotischen Tieren zu verkaufen. Dem Unternehmen gehören die Labels Carolina Herrera, Paco Rabanne, Jean Paul Gaultier, Nina Ricci und Dries Van Noten. Das spanische Familienunternehmen möchte „für die kommenden Generationen eine bessere Welt hinterlassen“ und hat PETA UK zugesichert, dass für die Submarke CH Carolina Herrera „bereits Schritte unternommen wurden, um die Nutzung von Exotenleder zu beenden“. Damit werden die aktuell erhältlichen Accessoires aus Krokodil- und Pythonhäuten die letzten der Marke sein.

„Hinter jedem Artikel aus Exotenleder steht ein Tier, das einen gewaltsamen, blutigen Tod erlitten hat“, so Yvonne Taylor, Director of Corporate Projects bei PETA UK. „Wir begrüßen Puigs mitfühlende Entscheidung und appellieren an andere Marken, diesem Beispiel zu folgen.“

PETA und ihre internationalen Partnerorganisationen haben bereits mehrere Berichte über die Exotenlederindustrie veröffentlicht, die allesamt schockierende Tierquälerei zeigen. In einem aktuellen Augenzeugenbericht von PETA Asien ist etwa zu sehen, dass Pythons Mund und Anus mit einem Gummiband abgebunden werden und anschließend ein Loch in Kopf oder Schwanz der Schlangen geschnitten wird. Dann wird ein Schlauch in das Loch eingeführt und die Tiere werden mit einem Luftkompressor aufgepumpt, wodurch sie qualvoll ersticken. Ihrer Häute wegen werden Alligatoren oft in dunkle, feuchte Hallen mit übelriechendem Wasser gesperrt und schließlich gewaltsam getötet. Dafür schneiden Angestellte der Betriebe ihnen das Genick auf und rammen einen Metallstab ins Gehirn der Tiere, während sie oft noch bei vollem Bewusstsein sind. Strauße werden mit nur einem Jahr als Tierkinder auf Lkws zum Schlachthof transportiert, wo Mitarbeitende sie auf den Kopf drehen, betäuben und ihnen dann die Kehle aufschlitzen.

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Zudem kann die Exotenlederindustrie ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen: Fachleute warnen, dass die unhygienischen Bedingungen, unter denen Tiere auf kleinstem Raum zusammengepfercht werden, der perfekte Nährboden für Viren wie das Virus sind, das die COVID-19-Pandemie verursacht hat. Von diesem wird angenommen, dass es seinen Ursprung auf einem Markt für lebende Tiere hat, der den Farmen ähnelt, aus denen exotische Felle stammen.

Die Marken von Puig reihen sich ein in eine lange Liste führender Designer und Marken, die den Verkauf von Exotenleder bereits eingestellt haben. Darunter beispielsweise Calvin Klein, Chanel, Victoria Beckham, Paul Smith, Selfridges und Mulberry.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft. PETA ruft auch andere führende Modemarken wie Louis Vuitton, Hermès und Prada dazu auf, Exotenleder aus dem Sortiment zu nehmen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Themen/Exotenleder

Pressekontakt:
Sophie Burke, +49 711 860591-528, SophieB@peta.de

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