Einigung in der EU wegen Steuertransparenz

Künftig müssen große Unternehmen in der EU offenlegen, wie viel Steuern sie in welchem ​​Land gezahlt haben.

Unterhändler aus EU-Ländern und dem Europäischen Parlament haben nach jahrelangen Debatten eine Einigung erzielt. Bisher haben mehrere Mitgliedstaaten, darunter Luxemburg und Irland, diesen Schritt blockiert. Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 750 Millionen Euro müssen künftig in jedem EU-Land, in dem sie tätig sind, ihre Gewinne und Steuern offenlegen.

Damit soll verhindert werden, dass große Unternehmen auf subtile Weise Gewinne zwischen EU-Ländern transferieren, sodass sie kaum Steuern zahlen.

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Holger Renn

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