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Lecker Vischbrötchen: PETA fordert Hamburger Fischmarkt auf, pflanzliche Produkte anzubieten

Hamburg / Stuttgart, 2. Juli 2021 – Nach einer über einjährigen pandemiebedingten Pause wird der Hamburger Fischmarkt ab dem 4. Juli wieder öffnen. Zum Leidwesen von Fischen, Mollusken und anderen Meerestieren, die dann wieder täglich für Profit getötet und anschließend verkauft werden. PETA appelliert nun in einem Schreiben an die Organisatoren, vegane Produkte statt toter Tiere zum Kauf anzubieten. Damit würde der Hamburger Fischmarkt mit Unternehmen wie NORDSEE gleichziehen. Die Schnellrestaurantkette bietet seit geraumer Zeit pflanzliche Visch & Chips an. Auch andere Firmen haben immer häufiger veganen Lachs, Thunfisch oder Vischstäbchen im Sortiment, um die steigende Nachfrage nach tierfreien Speisen zu befriedigen. Denn dadurch werden Tierleid, Überfischung und schädliche Auswirkungen auf die Umwelt minimiert.

„Vegane Alternativen zu Fischgerichten schmecken nicht nur fantastisch, sondern retten jährlich Millionen von sensiblen Wassertieren das Leben und die Ozeane vor Überfischung und Zerstörung. Auch der Hamburger Fischmarkt muss jetzt mit der Zeit gehen, alte Gewohnheiten hinterfragen und neue Traditionen schaffen“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, PETAs Fachreferentin für Fische und Meerestiere.

Veganes Konzept verhindert Tierleid und schont die Umwelt

Fische, Krebstiere und Tintenfische sind keine gefühllosen Gegenstände – wie wir Menschen auch empfinden sie ein breites Spektrum an Emotionen. Sie verspüren Angst, freuen sich, sind verspielt, strategisch, kooperativ, schließen Freundschaften und gründen Familien. Neben der Rettung zahlreicher Tierleben würde mit einem veganen Verkaufskonzept auch die Überfischung der Ozeane gestoppt und weniger CO² ausgestoßen werden. Im März 2021 wurde die erste Studie veröffentlicht, die die Klimaauswirkungen der globalen Schleppnetzfischerei untersuchte. Dabei wurde festgestellt, dass die Fischerei mit Schleppnetzen durchschnittlich mehr Kohlendioxid im Meer freisetzt als der gesamte Luftverkehr in der Atmosphäre. Zudem verzeichnet der Markt an pflanzlichen Produkten stetiges Wachstum und macht deutlich, dass für immer mehr Konsumenten das Leben der Tiere einen hohen Stellenwert besitzt.

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PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Weitere Informationen:

PETA.de/Themen/Fische

Pressekontakt: David Kepler, +49 711 860591-527, DavidK@peta.de

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