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Mannheim: Unbekannte zertrümmern Zähne, Kiefer und Rückgrat von Nutria – PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise

Mannheim / Stuttgart, 14. Juli 2021 – Tierquäler gesucht: Einem Medienbericht zufolge quälten Unbekannte am vergangenen Samstagnachmittag eine Nutria am Mannheimer Pfingstbergweiher. Die Tierquäler zertrümmerten die Zähne, den Kiefer und das Rückgrat des Tiers mit einem „stabilen Gegenstand“. Die Nutria war handzahm und in der Gegend bekannt und beliebt, Menschen haben sie gefüttert. Das zutrauliche Tier wurde so schwer verletzt, dass es noch am Tatort getötet werden musste. Der Polizeiposten Neckarau ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 0621-833970 sachdienliche Hinweise entgegen. Möglicherweise waren mehrere Personen an den Taten beteiligt.

PETA setzt Belohnung aus

Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zu seiner Verurteilung führen. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Einem Tier die Zähne auszuschlagen und den Rücken und Kiefer zu zertrümmern ist unfassbar grausam. Die wehrlose Nutria hat unsägliche Schmerzen erlitten“, sagt Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Wir hoffen, dass die Polizei intensive Ermittlungen anstellt, denn wir haben es hier mit einem oder mehreren besonders gefährlichen Menschen zu tun, die umgehend gestoppt werden müssen. Wer Tiere so furchtbar quält, der schreckt meist auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

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Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Das Motto der Tierrechtsorganisation lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. PETA setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

[1] PETA Deutschland e.V. (2018): Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei. https://www.peta.de/wp-content/uploads/2020/11/Broschuere-A5-Menschen_die-Tiere-quaelen-2019-04-print24.pdf.

Weitere Informationen:

PETA.de/Tierqual

PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen

Pressekontakt:

Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

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