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PETAs Statement zur Klage gegen das Nachtangelverbot: „Fische brauchen Ruhepausen“

Stuttgart, 13. Juli 2021 – Als bislang einziges Bundesland respektiert Baden-Württemberg gesetzmäßig den Frieden von Fischen und Wassertieren in der Nacht. So darf – mit Ausnahme weniger Arten – ab einer Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang nicht geangelt werden. PETA weist darauf hin, dass das baden-württembergische Nachtangelverbot eine bundesweite Besonderheit mit Vorbildcharakter ist. Eine Feststellungsklage beim Verwaltungsgericht Stuttgart wurde heute verhandelt und soll diese Regelung für die Klagenden außer Kraft setzen (AZ.: 5K 5845/20). Das Urteil wird morgen bekannt gegeben. Es kommentiert Dr. Edmund Haferbeck, Senior-Mitarbeiter im Bereich Special Projects bei PETA, der die Verhandlung beobachtet hat:

„Angeln bedeutet immer Tierquälerei, bei Tag und bei Nacht. Das Nachtangelverbot in Baden-Württemberg ist eine vergleichsweise tierfreundliche Regelung mit dem Ziel, die Nachtruhe der Tiere zu schützen. Das Gesetz gilt bereits seit 100 Jahren und ist in Paragraf 3 Absatz 1 der Landesfischereiverordnung festgehalten. Zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang können sich die Fische dadurch endlich erholen und müssen nicht vor tödlichen Fallen auf der Hut sein, die sich durch ihre Münder bohren. Sie müssen keine Angst davor haben, gefangen und erschlagen zu werden oder zu ersticken. Das Verbot ermöglicht auch Vögeln Ruhe vor Angelnden, die mit Lampen hantieren und ebenfalls Lärm verursachen können. Wie auch wir Menschen brauchen Tiere ihre Erholung. Niemand will ständig gejagt werden und sich nie in Sicherheit fühlen können.

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Die heutige Verhandlung basierte auf einer rein individuellen Feststellungsklage von Privatpersonen – es würde also nichts an der Gesetzeslage ändern, sollten die Klagenden Recht bekommen. Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens fordert PETA, das Verbot unbedingt aufrechtzuerhalten.“

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Dr. Edmund Haferbeck / © PETA Deutschland e.V.
 
Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Angeln

Pressekontakt:
Britta Nolte, +49 711 860591-593, BrittaN@peta.de

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