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Schramberg: Unbekannte töten und verstümmeln Katze – PETA bietet 1000 Euro Belohnung für Hinweise

Schramberg / Stuttgart, 27. Juli 2021 – Tierquäler gesucht: Medienberichten zufolge töteten und verstümmelten Unbekannte in Schramberg eine Katze. Die Täter trennten der Samtpfote mit einem scharfen Gegenstand den Kopf und den Schwanz ab. Anwohner entdeckten die Körperteile der seit vergangenem Dienstag vermissten Katze im Ortsteil Waldmössingen und alarmierten die Beamten. Ein ähnlicher Vorfall hatte sich bereits im Mai in dem Ort zugetragen, als einer Katze ebenfalls der Kopf und der Schwanz abgetrennt wurden. Das Polizeirevier Schramberg ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 07422-27010 sachdienliche Hinweise entgegen. Möglicherweise waren mehrere Personen an der Tat beteiligt.

PETA setzt Belohnung aus

Um den Vorfall aufzuklären, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die den oder die Tierquäler überführen. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.

„Aufgrund der Ähnlichkeit der Tötungen im Mai und aktuell könnte es sich um einen Serien-Tierquäler handeln. Der Täter muss schnellstmöglich gefunden werden. Wer wehrlose Tiere aus Spaß quält, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück. Auch andere Katzen sind in großer Gefahr“, sagt Peter Höffken, Fachreferent bei PETA. „Schlimme Fälle von Tierquälerei sind keine Seltenheit. Wir fordern für überführte Täter harte Strafen, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen.“ 

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Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

[1] PETA Deutschland e.V. (2018): Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei. https://www.peta.de/wp-content/uploads/2020/11/Broschuere-A5-Menschen_die-Tiere-quaelen-2019-04-print24.pdf.

Weitere Informationen:

PETA.de/Tierqual

PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen

Pressekontakt:

Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

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