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Termineinladung: Aliens essen „Bio-Mensch aus Freilandhaltung“ – PETA ZWEI-Streetteam fordert am Samstag mit Protestaktion in Frankfurt am Main Ende des Speziesismus

Frankfurt am Main / Stuttgart, 29. Juli 2021 – Wie es ist, von einer anderen Spezies verspeist zu werden, veranschaulicht das freiwillige PETA ZWEI-Streetteam Rhein-Main am Samstag ab 12:00 Uhr auf der Zeil in Frankfurt am Main: Auf einem Tisch liegt ein blutverschmierter „Bio-Mensch aus Freilandhaltung“, den als Aliens verkleidete Aktive symbolisch mit Besteck zerteilen und essen. Weitere Beteiligte informieren Interessierte über eine pflanzliche Ernährung und die Logik des Speziesismus, der Lebewesen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit diskriminiert. Schilder mit der Aufschrift „Fleisch ist Mord, egal bei wem“ und „Speziesismus tötet“ sollen zum Umdenken bewegen. Mit der Aktion appelliert das Streetteam an alle Menschen, sich vegan zu ernähren.

„Stellen Sie sich vor, uns würden Außerirdische besuchen: Wir könnten nur hoffen, dass sie uns nicht in Käfige sperren, uns unsere Kinder wegnehmen und unsere Körper zerteilen, wie es der Mensch mit anderen Spezies getan hat. Noch immer wird willkürlich zwischen sogenannten Haustieren und den zur Ausbeutung freigegebenen ‚Nutztieren‘ unterschieden. Aber Gewalt ist immer falsch, unabhängig davon, wer das Opfer ist. Wir appellieren an alle Menschen, sich für pflanzliche Lebensmittel statt zerstückelte Tierleichen zu entscheiden“, so Jaqueline Herth-Sanders, Leiterin des PETA ZWEI-Streetteams Frankfurt am Main.

Über 800 Millionen getötete Lebewesen pro Jahr – wie mitfühlend sind wir wirklich?

Immer mehr Menschen erkennen hinter Fleisch und anderen Produkten tierischen Ursprungs die getöteten Lebewesen. Dabei werden allein in Deutschland jährlich rund 800 Millionen Landlebewesen wegen ihres Fleisches – hinzu kommen Milliarden Meerestiere – getötet. Sie werden meist in enge Ställe eingepfercht, enthornt und anderweitig verstümmelt, indem ihnen beispielsweise die Schwänze abgeschnitten oder die Schnäbel gekürzt werden. Im Schlachthof wird ihnen die Kehle durchgeschnitten – nicht selten mit unzureichender Betäubung, sodass sie langsam und qualvoll ausbluten. Ganz gleich, ob „bio“ oder konventionelle Haltung: 100 Prozent der Tiere werden getötet, lange bevor sie ihre natürliche Lebenserwartung erreichen.

Tierleid in der Milch- und Eierindustrie
Genau wie Menschen produzieren Kühe Milch als Nahrung für ihre Neugeborenen. Doch säugen und umsorgen können Kuhmütter ihre Kinder in der Milchindustrie nicht: Die beiden werden in der Regel kurz nach der Geburt gewaltsam voneinander getrennt, damit der Mensch die Kuhmuttermilch stehlen kann und das Kalb sie nicht „wegtrinkt“. Denn sie soll verkauft und weiterverarbeitet werden. Oft schreien die beiden tagelang nacheinander. Auch Eier sind für die ausgebeuteten Tiere mit einem Leben voller Leid verbunden – ganz gleich, ob Käfig- oder Biohaltung: Die männlichen Tierkinder werden am ersten Lebenstag getötet, weil sie keine Eier legen und somit keinen Nutzen für die Industrie haben. Zwar töten die Betriebe die weiblichen Küken nicht sofort, doch allein in Deutschland sind rund 40 Millionen Hennen gezwungen, bis zu 300 Eier im Jahr oder mehr zu legen – das sind etwa zehnmal mehr, als es die Natur ursprünglich vorgesehen hat. Infolge der zuchtbedingt hohen Ei-Anzahl leiden sie meist schon nach kurzer Zeit unter entzündeten Eileitern und Kloaken, Kalziummangel sowie Knochenbrüchen. Nach etwa anderthalb Jahren lässt ihre „Legeleistung“ nach; sie werden getötet und durch junge Hennen ersetzt.

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PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Das PETA ZWEI-Streetteam Rhein-Main ist ein Verbund freiwilliger Unterstützender, die sich für die Ziele der Jugendkampagne PETA ZWEI der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
 

Details zur Aktion:

Datum: Samstag, 31. Juli 2021
Uhrzeit: 12:00 – 15:00 Uhr
Ort: Zeil 116, 60313 Frankfurt am Main

Kontakt vor Ort: Jaqueline Herth-Sanders (den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her)

Weitere Informationen:
PETA.de/Grundrechte-fuer-Tiere

PETA.de/Speziesismus

PETA.de/Vegangrillen
Veganstart.de

Pressekontakt:

Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

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