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Termineinladung: „Tofu hat noch nie eine Pandemie verursacht“ – PETA wirbt morgen in Potsdam für vegane Lebensweise, um künftigen Pandemien vorzubeugen

Potsdam / Stuttgart, 27. Juli 2021 – Auch nach über 17 Monaten Pandemie ist die Coronakrise samt neuer Mutationen noch allgegenwärtig. Um die Bevölkerung darüber aufzuklären, wie sie das Risiko für künftige Pandemien verringern kann, „tanzt“ ein als Tofu verkleideter Aktivist der Tierrechtsorganisation morgen ab 11:15 Uhr vom Luisenplatz Richtung Brandenburger Tor durch Potsdam. Mit einem Schild und dem Slogan „Tofu hat noch nie eine Pandemie verursacht“ macht PETA auf die Verbindung zwischen der Tierindustrie und Infektionskrankheiten wie COVID-19 aufmerksam.

„Es ist eine logische Konsequenz, dass uns immer wieder Infektionskrankheiten aus dem Tierreich – sogenannte Zoonosen – begegnen. Das ist das Ergebnis des menschlichen Appetits auf Fleisch, Milch und Eier“, so PETAs Aktionskoordinator Jens Vogt. „Wenn wir nicht auf die Wissenschaft hören und unsere Ernährungsgewohnheiten beibehalten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis uns die nächste Zoonose oder Pandemie heimsucht.“

Konsum tierischer Produkte ist eine der Hauptursachen für Zoonosen
Drei von vier aller neu auftretenden Infektionskrankheiten wurden vom Tier auf den Menschen übertragen, sind also Zoonosen. Als eine der Hauptursachen für deren Entstehung nannte die WHO schon 2004 die steigende Nachfrage nach tierischen Produkten. [1] COVID-19, die Vogelgrippe H5N1, die SARS-Pandemie, das MERS-CoV, das gefährliche Ebolafieber, unzählige Opfer durch multiresistente Keime und sogar Aids – sie alle haben einen gemeinsamen Nenner: die Ausbeutung von Tieren. [2]
 
Problem auch der deutschen Politik bekannt
Der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft schrieb schon 2015 in einem Gutachten: „Tierische Lebensmittel bergen grundsätzlich Risiken für die menschliche Gesundheit. Mögliche Beeinträchtigungen der Gesundheit ergeben sich zum einen durch Erreger von Zoonosen, die in den Tierbeständen vorkommen und auf unterschiedlichen Wegen zu den Konsumenten und Konsumentinnen gelangen können, zum anderen durch verschiedene stoffliche Belastungen aus der Tierhaltung sowie durch die Entstehung von Resistenzen gegenüber Medikamenten. [3]

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PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

[1] WHO/FAO/OiE (2004): Report of the WHO/FAO/OIE joint consultation on emerging zoonotic diseases. In collaboration with the Health Council of the Netherlands. Online abrufbar unter: https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/68899/WHO_CDS_CPE_ZFK_2004.9.pdf?fbclid=IwAR2ha8hDMHV8gDJYEadsk7-lxLS84Z3kSlq3E4-zG5kaWUh1Xc5vgJhTsJ4. (27.07.2021).
[2] Bundesministerium für Bildung und Forschung (2011): Gefährliche Eindringlinge – Droht nach der Schweine- und Vogelgrippe in Zukunft eine Fledermausgrippe? Online abrufbar unter: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/gefahrliche-eindringlinge-droht-nach-der-schweine-und-vogelgrippe-in-zukunft-eine-3200.php. (27.07.2021).
[3] Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2015): Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung. Gutachten. Online abrufbar unter: https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Ministerium/Beiraete/agrarpolitik/GutachtenNutztierhaltung.pdf?__blob=publicationFile&v=2. (27.07.2021).
 

Details zur Aktion:

Datum: Mittwoch, 28. Juli 2021

Uhrzeit: 11:15 – 12:00 Uhr
Ort: Luisenplatz (Richtung Brandenburger Tor), 14471 Potsdam

Kontakt vor Ort: Jens Vogt (den telefonischen Kontakt stellen wir Anfrage gerne her)

Weitere Informationen:
PETA.de/Zoonosen
PETA.de/Corona
PETA.de/Coronavirus-Tiermarkt
PETA.de/Wildtiermaerkte-schliessen
PETA.de/Antibiotikaeinsatz-in-deutschen-Staellen
PETA.de/Bio-vegane-Landwirtschaft

Pressekontakt:

Julia Zhorzel, +49 711 860591-536, JuliaZ@peta.de

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