Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Wettbewerb: Unterstützer für nachhaltiges Projekt gesucht


Die Spielidee „Game of Rain“ sensibilisiert für den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

Entwickelt wurde die Spielidee “Game of Rain” von Studierenden der Hochschule Coburg, nun will sich auch die Uni Bamberg beteiligen. Das Projekt hat die Chance auf eine Förderung von 200.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Dafür braucht es noch einmal genügend Unterstützer in der Online-Abstimmung.

Mit der „Gesellschaft der Ideen” ruft das BMBF dazu auf, Ideen zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einzureichen. Über den Ausgang des Wettbewerbs entscheidet neben einer Jury ein Online-Voting. Unter über 1.000 Ideen aus ganz Deutschland war das oberfränkische Game of Rain eines von 30 Projekten, die in der ersten Abstimmungsrunde prämiert wurden. Das Spiel handelt von Plitsch, dem Regenwesen, das der nächste Regengott werden möchte. Seine Aufgabe ist, über die gerechte Verteilung des Wassers zu entscheiden – und dabei erfahren die Spieler viel über diese knappe Ressource. Game of Rain ist gedacht als Mix aus Kartenspiel, Storybuch, Webseite und Community und wurde bereits von vielen Menschen unterstützt. Zehn Projekte haben nun die Chance, eine weitere Förderung für eine zweijährige Erprobungsphase in Höhe von bis zu 200.000 Euro zu erhalten. Bis Montag, 21. Juni, kann wieder für das Game of Rain votiert werden auf www.gesellschaft-der-ideen.de/mitmachen.

Hochschule Coburg und Uni Bamberg arbeiten zusammen

Auf die Förderung hat sich Game of Rain mit einem Forschungskonzept beworben. Außer dem Coburger Team rund um Innovationsforscher Prof. Dr.Christian Zagel beteiligen sich auch Forscherinnen und Forscher der Uni Bamberg als Projektpartner: Der Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre von Prof. Dr.Claus-Christian Carbon unterstützt mit seiner Expertise im Bereich Gamification und wird mit einer Fragebogenstudie erheben, wie sich das sozial-ökologische Engagement durch das Spielen verändert.

Matthias Scheibe, Projektmitglied von Game of Rain und an der Hochschule Coburg verantwortlich für die Beforschung des Spiels, erklärt das Ziel: „Wir wollen herausfinden, ob und wie ein Mixed-Media-Konzept wie das von Game of Rain sozial-ökologisches Engagement bei Kindern fördert.” Von den Bamberger Forscherinnen und Forschern werden über 100 Game-of-Rain-Spielerinnen und Spieler mehrmals und über mehrere Monate hinweg befragt. Aus dem Vergleich mit Spiele-Fans, die „Game of Rain“ nicht kennen, wollen sie besser verstehen: Welchen Beitrag kann ein Spiel bei der Sensibilisierung für umweltbewusstes Verhalten leisten? „Das Mixed-Media-Konzept ist für uns als Kognitionsforscherinnen und -forscher besonders spannend. Da passiert viel mehr in den Köpfen als beim passiven Konsum von Information”, sagt Marius Raab, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre in Bamberg.

Lesen:  Wie geht es Führungskräften?

Regengott mit Auszeichnung

Die Studierenden im berufsbegleitenden Master ZukunftsDesign der Hochschule Coburg, die das Game of Rain entwickelt haben, sind überwältigt vom Erfolg: Außer der ersten Runde bei der „Gesellschaft der Ideen“ hat das Konzept in diesem Jahr den internationalen Green Concept Award in der Kategorie „Kids“ sowie den Booster Award des Upper Franconian Innovation Summits gewonnen. Zusätzlich erhielt das Projekt den ZukunftsDesign Award, der besonders zukunftsträchtige studentische Arbeiten auszeichnet. „Es gibt viele Menschen, die uns dabei helfen wollen, das Spiel zum Leben zu erwecken und die in der ersten Voringrunde des BMBF zahlreich für uns abgestimmt haben“, sagt Jana Lenhard, Projektmitglied und die Designerin des Spiels „Wir hoffen auch diesmal wieder auf viel Unterstützung bei der öffentlichen Abstimmung.”

Read More

Über den Autor

Autor Infos
Holger Renn

51 Jahre Alt. Thema Gesundheit, Ernährung, Handwerker und Tiere (Hunde) sind meine Lieblingsthemen 🙂

Selber seit mehr als 10 Jahre "Fleischfrei" und habe nie diesen Schritt bereut.

Gib den ersten Kommentar ab

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.